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Debian GNU/Linux 3.1 (Sarge) DVD
Bild Beschreibung
Debian GNU/Linux 3.1 final "Sarge" auf 2 DVDs

* Linux Kernel 2.6.8
* KDE 3.3
* GNOME 2.8
* XFree86 4.3
* Samba 3.0
* Apache (1.3 und 2.0)
* Wine (Windows Emulation)
*Grub (bei der Installation)

Der Debian-Installer basiert auf über 51000 Zeilen Quellcode, dies ergibt umgerechnet eine Entwicklungszeit von circa 12 Jahren. Aber glücklicherweise arbeiteten viele fleissige Helfer parallel am Debian-Installer.

Unzählige freie Softwarepakete sind enthalten: Internet: Mozilla 1.6, Konqueror, Lynx, Nautilus, Exim 4, Pan, Sylpheed , Firefox 0.8 , Firebird 0.8

Multimedia: Gimp 2.0, gPhoto, xmms, noatun, SANE, k3b, Xine, xawtv, Grip

Office: OpenOffice.org 1.1.2, KOffice, kdepim, TeTeX/LaTeX,
Emacs, vim 6.3 , Gnumerics, Abiword

Datenbanken: Postgresql, MySQL , MaxDB 7.5 (SAP), MySQL 4.0 , PostgreSQL 7.4.5

Netzwerk: apache, DHCP, Samba, Tinyproxy, Zope, Shorewall

Programming: PHP4 4.3 , KDevelop, GCC, GForth, Glade, Anjuta

Mit der Veröffentlichung von Debian 3.1 wurde ein komplett neu entwickelter Installer herausgegeben. Die Entwicklung dieses Installers begann bereits im Jahre 2000, also noch vor der Veröffentlichung von Debian 3.0 "Woody", als Adam Di Carlo und Joey Hess nach einer Party im Anschluss an die Linuxworld beschlossen den veralteten Installer neu zu schreiben. Leider wurde das Ziel zu Veröffentlichung von Woody nicht mehr erreicht und die Entwicklungszeit summierte sich auf über 4 Jahre.

Es wäre für das Debian Projekt einfacher und auch schneller gewesen auf dem bereits exitierenden Installer aufzubauen oder einen anderen Installer (beispielsweise PGI, der Progeny Installer, oder Anaconda, der von RedHat eingesetzte Installer) aufzusetzen. Aber der neue Installer sollte sich von allen bereits existierenden Installern
absetzen. Um Debian auf vielen unterschiedlichen Hardwarearchitekturen zu installieren musste ein modulares Konzept als Basis dienen. Der neue Debian-Installer gleicht daher, mit einem eigenen Paketmanagement, einer Erkennung von bereits installierten Betriebssystemen (neben diversen Windows Versionen auch Betriebssysteme für Nicht-Intel Hardware wie beispielsweise MacOS,
Solaris usw...) und vielen anderen Funktionen die normalerweise nicht Bestandteile eines Installers sind, eher eine Mini-Linux-Distribution.

Neben zahlreichen Verbesserungen ist insbesondere das modulare Konzept sowie die Integration einer Hardwareerkennung hervorzuheben.

Neu sind auch verschiedene Installationmethoden die nicht nur die Installation via Floppy oder CD-ROM erlauben. Neben der sehr nützlichen Installation über das Netz werden auf den Debian Servern auch Images angeboten die eine Installation mittels USB-Stick erlauben. Der eigentliche Installationvorgang ist bei allen Methoden identisch. Lediglich das Erzeugen des Installationsmediums (CD-ROM,
DVD, USB-Stick usw.) sowie die Auswahl der Paketquellen unterscheidet sich. In jedem Fall muss das zu installierende System in der Lage sein von dem vorhandenen Medium zu booten. Dies ist insbesondere bei USB-Sticks zur Zeit noch eine Herausforderung, da nicht jedes BIOS eines Rechners dies auch tatsächlich unterstützt.

Die Installationsroutine verläuft weitgehend vollautomatisch, es werden lediglich Fragen nach dringend notwendigen
Konfigurationsparametern vorgenommen. Dies bedeutet auch, dass das von älteren Installationen bekannte Menü nicht mehr sichtbar ist. Um dieses Menü zu erreichen, muss am Bootprompt "expert" eingegeben werden. Hinzugekommen ist auch eine umfassende ML-Unterstützung , welche sich über die gesamte Distribution erstreckt. Dies bedeutet eine komplette
Entwicklungsumgebung für XLS mit allen benötigten Werkzeugen, ein dem Standard entsprechendes Katalogsystem, eine Debian XML Policy für Entwickler und Benutzer und passende Module für den Editor Emacs. Das ganze entspricht dabei natürlich dem FHS (Filesystem Hierarchy Standard.

Neu ist ebenfalls die Unterstützung von Sprachen wie Arabisch, Hebräisch und Farsi. Die Besonderheit bei diesen Sprachen ist, dass von rechts nach links geschrieben wird, natürlich wird dies auch im Installer unterstützt. Insgesamt werden circa 40 Sprachen unterstützt...

Informationen
• empfohlener VK-Preis 9,95 EUR 
• in Deutsch English Français Español Italiano Nederlands Polski Magyar Japanisch Russisch
• für Linux
• erschienen 06/2005
• von Lehmanns Fachbuchhandlung GmbH
• 2 CDs

Voraussetzungen
486er

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 am 16.05.2016 um 15:10:21 Uhr
danke Comander, nun kann ich das Spiel zocken!

 am 12.01.2016 um 10:58:02 Uhr
Hallo Alexander,

einfach mal PlayOnLinux
(Eine Oberfläche für Windows Spiele und anderes für WINE)
ausprobieren.

Damit geht das Script einfach.

Grüße

 am 05.01.2016 um 23:24:41 Uhr
Hallo, die Frage ist alt, aber, ich habe nun die Lösung gefunden.

Ich versuchte nun schon seit mehr als einem Jahr das Spiel zum laufen zu bekommen, und nun funktioniert es endlich, zumindest auf Windows XP

Ich habe das Spiel mit Wine im Windows 95 Modus unter Ubuntu installiert. Da bricht die Installation zwar auch ab, allerdings erst später. So sind dann zumindest die Programmdaten übertragen, nur die Sound-Dateien fehlen. Die musste ich dann manuell von der CD kopieren. Um zu wissen wo das Spiel die Dateien erwartet, installierte ich das Windows-Tool "ProcessMonitor". Das Tool listet unter anderem alle Zugriffe auf die Festplatte. Überall wo nach Spielstart im "Result" der Eintrag "NAME NOT FOUND" oder "PATH NOT FOUND" stand, habe ich dann den Dateipfad sehen können und die Dateien an die Orte kopiert. Nun gibt es aber einige Dateien, wie diese fix.rts Datei, die sich nicht von der CD kopieren lassen. Dazu habe ich mit Daemon Tools Lite von der CD eine ISO erstellt und diese dann mit 7-Zip geöffnet. So konnte ich dann alle Dateien von der CD entpacken.

Das klingt vielleicht alles sehr verwirrend. In dem Fall schreibt ihr mir vielleicht am besten eine PM und wir übertragen die Installierten Dateien irgendwie. Wenn es euch sehr wichtig ist, nehme ich mir vielleicht auch die Zeit, nochmal genau rauszufinden, welche Dateien, wo hin müssen und erstelle vielleicht sogar ein Skript, was das kopieren automatisch macht.


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